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Termine 2020

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Termine
    Aktuelle Einsätze OÖ
    Unwetterwarnung

    Bei der heutigen Gruppenübung stand das Thema Objekte im Gemeindegebiet auf dem Übungsplan. In drei Gruppen wurden verschiedene Objekte im Pflichtbereich Naarn angefahren u.auch die dazugehörige Löschwasserentnahmestellen besprochen. In diesem Zusammenhang wurde auch der neue Digtialfunk beübt und eine Auffrischung der Hausnamen durchgeführt.

    Die heutige Übung wurde dazu genutzt um die Ortskenntnisse der Kameraden aufzufrischen. Laufende Siedlungserweiterungen bringen neue Straßennamen mit sich weshalb eine gelegentliche Auffrischung nicht schadet.

    Im ersten Teil der Übung wurden deshalb im Schulungsraum alle Straßennamen und Ortschaftsbezeichnungen der Gemeinde in 2er Gruppen so weit als möglich erarbeitet und anschließend gemeinsam durchgegangen.

    Der 2. Teil wurde nach draußen verlegt; es mussten anhand vorgegebener Koordinaten einige Objekte angefahren werden. Anschließend war per Funk die Adresse und die nächsten Wasserentnahmestellen an die Zentrale durchzugeben. Somit konnte auch der Umgang mit den neuen Digitalfunkgeräten geübt werden.

    Bei der ersten Gruppenübung der Gruppe 2 im neuen Jahr, wurde das richtige Einsetzen unserer Seilwinde geübt. Dabei wurden verschiedene Anschlagmittel ausprobiert und das Wissen über das Zubehör unserer Seilwinde aufgefrischt. Beim richtigen Arbeiten mit der Seilwinde ist immer zu beachten, dass der Sicherheitsabstand eingehalten wird bzw. es sollen sich keine Personen im Gefahrenbereich befinden, da sich das Seil lösen oder im schlimmsten Fall auch reißen kann. Darüber hinaus sollte man immer beachten, dass das Seil nicht am Boden oder über Kanten gezogen soll, damit es zu keinen Schäden am Seil kommt.

    Bei der ersten Einsatzübung im Jahr 2020 lautete das Einsatzstichwort “Person unter LKW eingeklemmt”. Es wurde angenommen, dass ein LKW mit einem Kran, Verladetätigkeiten auf engsten Raum durchführte, dabei kam das Fahrzeug aufgrund der Temperaturen und der abschüssigen Hauseinfahrt ins rutschen. Der LKW Fahrer versuchte das Fahrzeug noch zu stoppen, rutschte dabei aus und wurde im Bereich der Hinterräder eingeklemmt. Hinzukam auch die Gefahr, dass der Ladekran eine Stromleitung zu berühren drohte. Bereits beim eintreffen am Einsatzort, veranlasste der Einsatzleiter das Abschalten des Stroms. Anschließend wurde das Fahrzeug durch Radkeile und unser ULF (auf der vorderseite des LKW’s) gesichert. Dank der funktionierenden Hydraulik des Fahrzeuges konnte der Kran eingefahren werden und die letzte Achse des Fahrzeuges angehoben werden, sodass die eingeklemmte Person rasch gerettet werden konnte und die Stromleitung keine Gefahr mehr darstellte. Im Anschluss an die Übung fand vor Ort eine Nachbesprechung statt, dabei wurden alternative Rettungsmöglichkeiten (hydr. Hebekissen, Zahnstangenwinde) und die Gefahren bzw. der Ablauf der Übung aufgearbeitet und besprochen.

    Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei unserem Kameraden Schmidberger Gerhard für das Übungsobjekt und die nachträgliche Geburtstags-Jause (er feierte im August seinen 60sten Geburtstag) im Anschluss bedanken.

    Darüber hinaus möchten wir uns bei unserem Kameraden Kitzmüller Andreas bzw. der Firma Friedl Transporte für die Zurverfügungstellung des LKW’s recht herzlich bedanken.